Videographie: Des Teufels Weihwasser für die forensischen Psychiaterin

PsychiaterInnen wirken auf Gemeindebürger: Alte Menschen werden von Amts wegen untersucht, ob sie unter Betreuung oder in der „Beschützen“ Abteilung untergebracht werden müssen. Eine Unfallfahrerin soll noch vor Anklageerhebung dem Psychiater vorgestellt werden um festzustellen, ob sie „schuldfähig“ oder „gemeingefährlich“ ist. Krankenkassen lassen „Gutachten“ erstellen, um festzustellen, ob sie zahlen müssen.

Verlangt der Proband eine Videoaufzeichnung der „Exploration“ (Gespräch mit der Psychiaterin) von Proband UND Untersucher, stoßen sie auf taube Ohren und werden als Querulanten angestempelt oder es wird eine Paranoia attestiert.

Im Normalfall sucht man sich einen Arztin des Vertrauens, wenn Zweifel aufkommen, steht man auf und geht. Das geht in der Forensik nicht. Die Ärztin möchte nicht helfen und nicht heilen. Die Untersuchung ist trotzdem ein Wechselspiel zwischen Ärztin und Proband. Gesten, Haltung und Körpersprache wirken auf den Probanden und beeinflussen die Aussagen und das Verhalten des Probanten.

Um die Untersuchung transparent und ärztlich prüfbar zu machen, ist es aber unbestritten notwendig, BEIDE aufzunehmen.

Der Gesetzgeber kann oder will nicht reagieren. Die Berufsverbände schweigen. Ärzte die die Videographie beider fordern werden wie Netzbeschmutzer behandelt. Diese Ärzte und die zu untersuchenden Gemeindebürger brauchen die Unterstützung der Politik. Ihre Unterstützung, verehrte Kandidatinnen und Kandidaten zum Gemeinderat Kirchheim – Heimstetten 2014! Politik fängt unten an, nicht oben.

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